Balance d'eau // Delft, Niederlande
Balance d'eau // Delft, Niederlande

Balance d'eau // Delft, Niederlande
Balance d'eau // Delft, Niederlande

Balance d'eau // Delft, Niederlande
Balance d'eau // Delft, Niederlande

Floating Development

Zurück zur Übersicht
DERECO Impuls 2

„Water is Real Estate“, sagt Mathias Tobias von IMF (International Marine Floating Systems), Vancouver und bestätigt damit einen Trend, der überall dort zunehmend sichtbar wird, wo Menschen am Wasser leben.

Der Bürgermeister von London, Boris Johnson, initiierte 2014 die Planung und den Bau des ersten „Floating Village“ am London Royal Dock. Andere wasserbasierte Projekte entstehen in Boston, Sydney, Helsinki, den Malediven und vor allem in den Niederlanden. Die Gründe sind vielfältig, wie z.B. Entwicklung von neuem Lebensraum, Dynamisierung der Stadtentwicklung sowie Schutz vor den Folgen des steigenden Meerwasserspiegels.

Wegweisendes Know-how aus den Niederlanden
Konfrontiert mit der Gewalt und Zerstörungskraft des Meeres und von Wasserfluten, die sich auf eine ungeschützte Küste und flaches Land stürzen, kämpft man in den Niederlanden seit Jahrhunderten gegen das Wasser, zum Schutz von Menschen und Natur. So entstand ein gewachsenes, ganz spezielles Know-how im Bau wasserbasierter Gebäude, das einzigartig in der Welt ist. Schwimmende Appartementhäuser, verbunden mit schwimmenden Bürgersteigen, gehören in Holland inzwischen vielerorts zur alltäglichen Realität. Einige Projektenwickler und deren Konzeptansätze werden im Folgenden vorgestellt.

Balance d’eau - Olaf Janssen - Niederlande, 2003

Das erste schwimmende Haus in Privatbesitz entwickelte Olaf Janssen 2003 mit Experten in Delft auf einem See. Er und seine Familie waren so begeistert vom Leben in einem Haus mit Unterwasserfenstern, einem spektakulären Blick und einem individuellen Lebensstil, dass er aus dem privaten Projekt eine Geschäftsidee entwickelte. Balance d’eau heißt seine Firma, die sich auf die Konstruktion von „Floating Houses“ spezialisiert hat.